Selen: Alles was man über Selen wissen sollte.

Wie wichtig ist Selen?

Selen, ein essentielles Spurenelement, ist an buchstäblich unzähligen biochemischen Vorgängen im Körper beteiligt, sowohl als Baustein als auch als Katalysator, als „chemischer Auslöser“ von Reaktionen und Prozessen. Insbesondere Proteine, Enzyme und Hormone benötigen Selen. Ein Beispiel sind die Produktion und das ausgewogene Zusammenspiel der Schilddrüsenhormone: Selen und Jod müssen ausreichend vorliegen. Bei Selenmangel wird primär die Schilddrüse, erst danach das Gehirn mit Selen aus den körpereigenen Depots in der Skelettmuskulatur versorgt.

- Die Aufgaben des Spurenelements kurz zusammengefasst: Selen
- hilft überall im Körper, freie Radikale zu binden und unschädlich zu machen
- Bindet in den Körper gelangte toxisch wirkende Schwermetall-Moleküle
- Ist am Aufbau von Neurotransmittern, vor allem Serotonin beteiligt
- Ist unter anderem an der Steuerung des Hormonhaushalts sowie der Fruchtbarkeit, der Fettverbrennung und des Glukosehaushalt beteiligt
- stärkt das Immunsystem
- wirkt entzündungshemmend

Mangelerscheinungen können auftreten:

als Folge von Darmerkrankungen, die die Selenaufnahme über die Verdauung verhindern oder senken durch unzureichende Selenzufuhr über die Nahrung. Ausgelaugte Ackerböden, aber auch die geologischen Gegebenheiten in manchen Regionen haben zur Folge, dass die hier angebauten Pflanzen nicht genügend Selen aufnehmen und in der Nahrungskette weitergeben können. Das bekommen Mensch und Tier zu spüren.

Dabei müssen erst gar nicht erst Erkrankungen auftreten. Eine ausreichende Versorgung mit Selen wirkt sich häufig recht schnell positiv auf den gesamten Stoffwechsel, das Wohlbefinden, das Schlafverhalten sowie auf Haut, Haar und Bewegungsapparat aus.

Doch eines gilt es zu beachten: Auf Selen trifft ganz besonders auch die Bezeichnung „Spurenelement“ zu. Denn schon winzige Mengen decken den Bedarf. Ein Zuviel an Selen kann sich ebenso riskant auswirken wie Mangelzustände. Eine Dauereinnahme über längere Zeit hinweg ist definitiv nicht anzuraten. Die medizinische Empfehlung besagt, dass nicht als 150 Milligramm Selen pro Tag zugeführt werden dürfen. Ein ausgesprochener Selenmangel lässt sich nur mittels einer Blutprobe nachweisen – in diesen Fällen darf zeitweise etwa das doppelte Quantum an Selen verabreicht werden, bis die körpereigenen Depots in der Muskulatur wieder gut gefüllt sind.

Biologisch gut verwertbare Multivitamin- und Mineralstoffmischungen, Präparate, die unter anderem Selen und Hyaluronsäure für gesundes Gewebe, stabile Gelenke und für die Schönheit von Haut und Haar enthalten und Selen aus natürlichen Quellen: Hefe oder Spirulina beispielsweise enthalten von Natur aus – neben anderen wichtigen Vitalstoffen – eine ausreichende Menge an Selen.

 

 

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